Mutabor
Es begann mit dem Individuum.
Eigentlich waren es sogar zwei. Dann wurden es immer mehr. Zum Debütalbum "Mutabor" (Virgin, 1997) waren es schon sechs. Diese gaben in Folge mehr als 500 Konzerte und begeisterten hunderttausende Individuen.
Aber was sind schon Zahlen?
Gnadenlos holen Mutabor das Letzte aus sich und ihrem Publikum heraus und geben keine Ruhe, bis die Seele sich dem Taumel ergibt. Musik ist für sie die Kraft, gemeinsam mit dem Publikum die Nacht zu entfesseln und den Alltag aus den Angeln zu heben.
Das bunte Genre-Gemisch von Punk, Rock, Reggae, Ska, Folk und Pop entwickelte sich zu einem unverkennbaren Stil: Punky Reggae Party!
Zurück zum Individuum. Es lebt in der deutschen Konsumgesellschaft und bricht von Zeit zu Zeit aus. Es reist durch ferne Länder, entdeckt neue Lebensarten. Es ist auf der Suche, ein Anderer zu sein.
Auch darum geht es in den Texten von Axel Steinhagen - eine Revolution des individuellen Bewußtseins zu provozieren, sich als Teil des Ganzen zu verstehen und daraus eine Motivation für das eigene Handeln abzuleiten. Das Individuum ist selbst die Quelle des Glücks, solange es nicht nur darauf wartet.
"Uns trennen Welten, uns verbindet das Sein
Freude kann so einfach sein
Wir schließen den Kreis und lassen los
Alleine so klein, zusammen so groß."
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